Bergamotte für gute Laune
Ich möchte heute über einen meiner Lieblingsdüfte sprechen, den von Bergamotte. Komischerweise kennen viele das Foto, das so im Internet kursiert, kleine „Zitronen“ mit einer völlig verschrumpelten Schale.

das ist keine Bergamotte
Irgendwie hat sich das als Bergamotte eingeschlichen, ist es aber nicht. Was da meistens abgebildet wird, ist eine Limettenart. So ähnlich, aber doch daneben.
Bergamotte ist eine Frucht mit glatterer Schale, ein wenig wie eine zu klein geratene Grapefruit, bitterer als Zitrone aber etwas süßer als Limette.
Ich rede ja im Mentaltraining immer davon, den Strahl der Taschenlampe auf das zu richten, was gut klappt, was gelungen ist im Leben, wo es das Schicksal gut mit uns gemeint hat. Und man könnte sagen, Bergamotte hilft dabei, die Taschenlampe zu halten. Der oft gehörte Satz vom positiven Denken, im Duft der Bergamotte hat sich dies materialisiert.
Irgendwie kann man gar nicht schlecht drauf sein, sobald Bergamotte ins Spiel kommt. Und es verbindet unsere beiden Gehirnhälften, die Grundlage für komplexes Lernen, weswegen ich es auch in den kleinen Kurs „Ätherische Öle für den Hausgebrauch“ verpacken werde, an dem ich gerade arbeite.
Bergamotte gibt uns außerdem so einen gepflegten Kick in den Allerwertesten, endlich mit was anzufangen, was man schon lange vor sich hergeschoben hat.
Bergamotte mischt sich hervorragend mit Lavendel, macht so einen warmen und doch spritzigen Duft, der dabei hilft, zur Ruhe zu kommen, also eine Anti-Stressmischung, vielleicht ja mal im Büro ausprobieren (mehr Bergamotte als Lavendel, damit man nicht gleich müde wird). Auch für Yoga und Meditation finde ich die Kombination spannend.
Und wie bei allen Pflanzen, die in der Hitze gedeihen, kühlt uns der Duft (Körper und Gemüt) was mir oft genug an heißen Tagen in Kenia hilft und meinen Kreislauf stabil hält.